DIY

Ein neues Bett – IKEA Hack

14. Februar 2018
– Dieser Beitrag enthält Werbung aufgrund der Nennung von Marken –

 

Mit dem Einzug des kleinen Bruders stand fest das wir ein neues Bett benötigen. Klar, noch nicht sofort, denn für den Anfang hatten wir ja Beistellbett und Wiege.

Nun war die Frage ein zweites kleines Bett oder gleiches ein großes Bett? Ich war klar für ein großes Bett, denn sind wir mal ehrlich, in unruhigen Nächten kann das auch mal vom Papa genutzt werden…

Nun begann also die Recherche. Grausam! Alles was wirklich schön war – und zu dem auch noch halbwegs sicher und unbedenklich – kostet so viel wie eine ganze Kinderzimmereinrichtung und das ohne Matratze. Ich mag diese Hausbetten (wie man sie in den sozialen Netzwerken oft findet) sehr gerne. Die kann man auch super selbst bauen, aber die meisten sind ohne richtigen Lattenrost und die Matratzen liegen entweder direkt auf dem Boden oder auf einer Holzplatte. Für einen gemütlichen Schlaf also nicht so optimal.

Auf Instagram entdeckte ich dann irgendwann umgebaute Ikea-Betten. Damit war die Idee zu unserem neuen Kinderbett geboren. Das Hochbett „Kura“ von Ikea sollte ein Umstyling bekommen.

Wie es geht, zeige ich dir heute!

Zuerst benötigst du natürlich das Hochbett „Kura“ vom Möbel-Schweden.

Zusätzlich jede Menge Schleifpapier (im besten Fall ein Schleifgerät)

Vorlack und Lack – dieser sollte unbedingt für Spielzeug geeignet sein und Leckfest!

Pinsel und Rolle für Lack.

Viel Platz, Zeit und etwas Geduld.

Zu Beginn habe ich erstmal alle Teile die gestrichen werden müssen abgeschliffen (den Lattenrost habe ich nicht gestrichen).

Anschließend habe ich jedes Teil von allen Seiten mit dem Vorlack gestrichen und gut trocknen lassen. Diesen Vorgang habe ich noch einmal wiederholt.

Und als dritten Anstrich habe ich dann den Spielzeuglack genommen.

Für mich ging das am besten in dem ich mit dem Pinsel die Farbe zuerst aufgebracht habe und sie anschließend mit der Rolle gleichmäßig verteilt habe.

Wenn alles gut getrocknet ist, sucht man sich im besten Falle eine handwerklich begabte Unterstützung mit Akkuschrauber und dann wird das Bett einfach nach Anleitung zusammengebaut.

Wir haben es mit dem geschlossenen Teil zur Zimmertür gestellt, so kann man im Handumdrehen eine Räuberhöhle bauen und außerdem hält die Treppe beim Kopfteil alle Kissen zusammen und dient als minimaler Rausfallschutz (bilde ich mir jedenfalls ein).

Fertig – wir sind wirklich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Der große Bruder freut sich wenn wir nun zusammen im Bett gekuschelt die Gute Nacht Geschichte lesen können. Der Papa freut sich wenn er in unruhigen Nächten etwas Schlaf finden kann. Und ja, der kleine Bruder und ich sind auch schon mal dorthin ausgewandert – ein erweitertes Familienbett also! Und das auch noch zu einem wirklich bezahlbaren Preis! Mit etwas Deko hat man so ein stylisches Kinderbett, an dem wir hoffentlich noch recht lange Freude haben werden.

Alles Liebe,

Kerstin

 

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