Familie

Ab ins Bett – unsere Abendrituale

24. Januar 2018

Abendritual hört sich ja erstmal nach viel an, oder? Keine Angst, hier wird nicht jeden Abend eine großartige Zeremonie abgehalten.

In meinen Augen ist ein Abendritual eher eine Gewohnheit – ein geregelter Ablauf der unseren Kindern Sicherheit mit auf den Weg gibt. Aus diesem Grund finde ich es auch wichtig das diese Gewohnheiten weitgehend regelmäßig eingehalten werden.

Wie das bei uns abläuft?

Dazu fange ich etwas früher am Tag an.

Was in unserer Familie schon einmal völlig anders ist, als bei den meisten: wir essen abends alle gemeinsam warm. Ja und das trotz Kleinkind und Baby! Es hat sich irgendwie so eingebürgert und auch wenn ich anfangs irgendwie ein schlechtes Gewissen hatte, weil das ja nicht so die Norm ist, fühlen wir uns damit total gut.

Denn wenn der Papa von der Arbeit kommt, sind wir entweder schon am kochen oder tun es dann alle gemeinsam. Es gehört quasi zu unserem täglichen (Spät-)Nachmittagsprogramm dazu. Anschließend wird dann zusammen gegessen und sich über den Tag unterhalten. Mittlerweile steigt auch der große Bruder bei diesen Unterhaltungen mit ein und wir erfahren die neuesten Erlebnisse aus dem Kindergarten.

Nachdem der Tisch abgeräumt ist, das oder die Kind(er) inhaliert haben (je nach Erkältungslage). Gehen wir ins Kinderzimmer und die beiden Jungs spielen noch etwas und ziehen nacheinander die Schlafanzüge an – besser gesagt werden sie angezogen. Dann geht es ins Bad zum Zähneputzen (was allerdings jeden Abend neu diskutiert werden muss…) und anschließend trennen sich unsere Wege.

Der Papa und der große Bruder verdrücken sich ins Kinderzimmer. Sie suchen sich eine Buch aus und dann wird sich ins Bett gekuschelt und vorgelesen. Im besten Falle eine einzige Geschichte, manchmal reicht das aber auch noch nicht aus um müde zu werden.

Ich verziehe mich mit dem Babyjungen ins Elternschlafzimmer, da er noch bei uns nächtigen darf. Nach dem obligatorischen Gute-Nacht-Kuss schalte ich die liebsten Schlaflieder (5 sehr entspannte und ruhige Lieder) an und sobald die durchgespielt wurden, schläft der kleine Bruder meistens schon – ein wahrer Traum, allerdings bin ich gespannt wie lange das noch so gut klappt.

Wenn alles gut geht haben wir dann einen entspannten Abend und eine ruhige Nacht, realistisch gesehen aber eher am nächsten morgen ein Familienbett 😉

Du siehst, schon kleine Dinge machen ein Abendritual aus und am wichtigsten finde ich: Diese Rituale dürfen sich auch mal ändern! 

Zum Beispiel wird sich der Babyjunge nicht mehr ewig nur mit der Musik zufrieden geben. Dem großen Bruder lesen wir erst seit kurzem richtige Gute-Nacht-Geschichten vor, da es ihm vorher einfach zu langweilig war und er nach zwei Sätzen schon umblättern wollte.

Man darf auch mal von der Norm abweichen und auf die Bedürfnisse aller eingehen. Eben genau wie wir es mit dem Abendessen tun.

Hauptsache ist doch dir und deiner Familie geht es gut damit.

Alles Liebe,

Kerstin

Dieser Blogbeitrag ist Teil der wunderbaren Blogparade: Unser persönliches Abendritual mit den Kindern

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  1. Liebe Kerstin,
    vielen lieben Dank für deinen Beitrag.
    Wir finden es überhauptnicht ungewöhnlich das ihr zusammen am Abend warm esst.
    Auch wir essen im regelfall am Abend warm und das zusammen.
    Eine Ausnahme besteht nur, wenn Flo erst am Mittag das arbeiten anfangen muss.
    Wir haben auch manches Mal früh ein familienbett, bekommen aber oft den Luxus alleine im Bett schlafen zu dürfen. 😉
    Liebe Grüße Marie

  2. Liebe Kerstin,
    danke für das Teilen eurer Rituale. Es ist wirklich sehr interessant zu sehen, wie das so in anderen Familien abläuft.
    Ich finde es auch toll, dass du sagst, dass Rituale sind auch mal ändern dürfen. Das finde ich auch sehr wichtig! Abwechslung muss sein, denn sonst entdeckt man ja niemals etwas Neues 🙂
    Liebe Grüße
    Marina von ideas4parents

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