Familie

7 Tipps – Erkältung beim Baby

5. Januar 2018

Oh nein, jetzt hat es also auch den kleinen Bruder erwischt. Er hustet und niest, der ganz kleine Körper bebt. Seit dem Kindergartenbeginn wohnen in unserem Hause die verschiedensten Keime und Viren für kurze oder auch längere Zeit. Der große Bruder ist eigentlich dauerhaft verschnupft – aber wir anderen hatten bisher eigentlich Glück. Also war es ja eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis es unseren jüngsten Mitbewohner trifft.

Doch kann man dem großen Bruder mit Hustensaft & Co. helfen, gestaltet sich das bei einem Baby doch etwas schwieriger.

Was also tun? Hier meine persönlichen Erste-Hilfe-Tipps:

1. Inhalieren -Das Inhaliergerät gehört mittlerweile zu unserer Einrichtung und ich gebe es offen und ehrlich zu, im Keller steht ein großer Karton mit einer nicht zu verachtenden Menge Kochsalzlösung und weiterem Zubehör, welche uns hoffentlich durch den Winter bringt. Das Inhalieren befeuchtet die Schleimhäute und unterstützt so deren natürliche Reinigungsfunktion.

2. Die Zwiebel – ja, Streitthema Nr. 1 in unserem Haushalt. Ich schwöre (wie viele weitere Mamas in meinem Umfeld) auf die ätherischen Öle der Zwiebel. Kleingeschnitten neben dem Bett des Patienten, sorgt sie für eine gute Nachtruhe. Die Inhaltsstoffe der Zwiebel lassen nämlich die Schleimhäute abschwellen. Allerdings stinkt sie auch höllisch, sehr zum Leid aller gesunden Mitbewohner… Aber letztendlich ist uns doch allen eine ruhige Nacht wichtiger

3. Erkältungsbalsam – auch für die Kleinsten gibt es schon Erkältungsbalsam, der die Atemwege befreit. Einfach mal beim Apotheker deines Vertrauens nachfragen. Empfehlen kann ich Thymianbalsam, dieser wird einfach auf die Brust und den Rücken aufgetragen. Auch der Engelwurzbalsam hat uns gut geholfen, der wird wiederum auf die Nasenflügel aufgetragen.

4. Erkältungsbad – das tut nicht nur uns „großen“ gut, auch für Babys gibt es in der Drogerie oder in der Apotheke Thymianbad. Im besten Fall steigt beim Planschen auch die Laune des kleinen Patienten wieder. Allerdings sollte man das nicht bei Fieber nutzen.

5. Globulis – man mag daran glauben oder nicht, aber unterstützend zur Genesung gibt es einige Globulis die man den Zwergen geben kann. Zum Beispiel Pustilla und Bryonia, aber auch hier hilft der Apotheker oder die Hebamme sicher gerne weiter.

6. Frische Luft – Warm einpacken und raus an die Luft. So kann man den Viren im Hause am besten entfliehen. Jeden Tag gut durchlüften ist mindestens genauso wichtig.

7. Liebe & Kuscheln – aber das versteht sich ja eigentlich von selbst 😉

Hast du noch weitere Tipps und Haushaltsmittel? Ich freue mich wenn wir die Liste in den Kommentaren erweitern können.

Hierbei handelt es sich nur um meine persönlichen Erfahrungswerte. Diese Tipps ersetzen auf keinen Fall den Besuch beim Kinderarzt, denn nur dieser kann eine sinnvolle und effektive Behandlung gewährleisten.

Alles Liebe und gute Besserung,

Kerstin

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